Hintergrund des Netzwerks

Der Klimaschutz und die Steigerung der Ressourceneffizienz sind in den letzten Jahren immer mehr in das Zentrum der politischen Aufmerksamkeit gerückt und erhöhen stetig das Verlangen nach einem Paradigmenwechsel. Angesicht der steigenden    Energie- und Rohstoffpreise geht es um Effizienzsteigerung und Alternativen hinsichtlich Energie- und Ressourcenverbrauch mit dem Ziel der Entkopplung von Wachstum und zunehmendem Konsum.

Der Schlüssel liegt hierbei in der anwendungsorientierten Forschung, die von Hochschulen und Forschungseinrichtungen vorangetrieben wird. Um dem hohen Praxisanspruch gerecht zu werden, kann dies jedoch nur in direkter Zusammenarbeit mit Unternehmen und Kommunen bereits in der Phase der Projektentwicklung erfolgen.

Dabei sind parallele, kontinuierliche Forschung und Verbesserung vorhandener Technik unabdinglich, um Technologiesprünge zu erzeugen. Neuwertige Geschäftsmodelle wie der unten beschriebene Null-Emissions-Ansatz für ressourcen- und     energiesparende Produktion und moderne, zeitgerechte Aus- und Fortbildungskonzepte könnten eine regelrechte Effizienzrevolution einleiten, wodurch die Wettbewerbfähigkeit im internationalen Geschäft gestärkt würde.

Heute ist Deutschland noch weltweiter Spitzenreiter im Bereich Technologieangebote für eine nachhaltige Zukunftsentwicklung. Die Förderung von Innovation im Mittelstand oder Innovation durch den Mittelstand ist wesentlich für die Sicherung dieser Spitzenposition, um langfristig internationale Wettbewerbsfähigkeit und Vorbildfunk-tion erhalten zu können.

Der Schwerpunkt liegt demnach in der Ausarbeitung und Gestaltung einer inter- und transdisziplinären Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zur Entwicklung und anknüpfenden Marktetablierung innovativer und nachhaltiger Technologien innerhalb der Null-Emissions-Strategie. Im Rahmen eines Initiativnetzwerkes sollen wissenschaftliche Einrichtungen gezielt in enger Zusammenarbeit mit kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) sowie mit Kommunen innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zur aktiven Umsetzung der Null-Emissions-Strategie eruieren. Dadurch kann das hohe Entwicklungsrisiko reduziert und neue Anreize für Kooperationsprojekte geschaffen werden. Die Förderung von Leuchtturmprojekten (Demonstrationsvorhaben) unterstützt die Unternehmen dabei, ihre im Land entwickelten Innovationen überregional und international zu vermarkten, wodurch „neue Wege in eine nachhaltige Industriegesellschaft“ eingeleitet werden.